Der weinende Mann in der Momotarō-Fabula

19.07.2013
ISBN: 978-3-86205-298-1
355 S., kartoniert
EUR 52,50
Lieferbar

Christian G. Weisgerber

Der weinende Mann in der Momotarō-Fabula

Männliche Tränenausbrüche in ausgewählten shōnen-Werken der Milleniumsdekade

Der Begriff „shonen" kennzeichnet eine Kategorie von Werken der japanischen Populärkultur, die sich vornehmlich an Jungen und männliche Jugendliche richten. Im Mittelpunkt der vorliegenden Studie steht die Kombination zweier typischer Handlungsmuster solch populärer shonen-Werke, nämlich des Rahmentopos der Momotaro-Fabula und der situationsbezogenen Szenographie des weinenden Mannes. Fokussiert auf eine Untersuchung der Geschlechterkonstruktionen analysiert die Studie das Zusammenspiel dieser Muster im populären Medium des shonen-manga. Dabei geht der Autor insbesondere der Frage nach, in wie weit der Akt des Weinens als Teil eines kulturellen Ideals hegemonialer Männlichkeit im Japan der Millenniumsdekade gelten kann.


1. Momotaro, mit Momotaro verknüpfte shonen-Werke und Männlichkeiten nebst männlichem Weinen in der bisherigen Forschung 2. Theoretische Grundlagen zur Bearbeitung der Fragestellung 3. Die Operationalisierung der Momotaro-Fabula 4. Der weinende Mann im japanischen Kontext 5. Der shonen-manga als Untersuchungsmedium populärer shonen-Werke 6. Die Momotaro-Fabula im shonen-manga der Millenniumsdekade – Werkauswahl 7. Der weinende Mann in der Momotaro-Fabula in ausgewählten shonen-manga der Millenniumsdekade 8. Das Weinen im Normensystem hegemonialer Männlichkeiten im Japan der Millenniumsdekade Anhänge / Literatur- und Quellenverzeichnis



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