Deutsche Lyrik in China

1995
ISBN: 978-3-89129-230-3
191 S., Paperback
EUR 19,50
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Zhengxiang Gu

Deutsche Lyrik in China

Studien zur Problematik des Übersetzens am Beispiel Friedrich Hölderlin

Daß es in China seit langem eine sehr intensive, wenn auch recht einseitige und lückenhafte Rezeption deutschsprachiger Literatur und insbesondere auch deutscher Lyrik gibt, ist einigermaßen bekannt. Wie und mit welchen Zielen jedoch übersetzt und gelesen wird, und worin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutscher Literatur und chinesischer Tradition gesehen werden, scheint noch einigermaßen unerforscht. In Zhengxiang Gus Studie wird die große Lyrik Friedrich Hölderlins mit der chinesischen Tradition konfrontiert. Auf diese Weise wird veranschaulicht und geklärt, welche Berührungen und welche Differenzen es gibt - und welche Chancen und welche Probleme sich bei einer Übersetzung von Hölderlins Gedichten ins Chinesische ergeben. Denn Hölderlin ist es bis heute nicht vergönnt gewesen, in China Aufmerksamkeit und Interesse zu erwecken - eine Rezeptionslücke, die der Autor und Übersetzer Zhengxiang Gu schließen möchte. Er sieht seine Arbeit als einen ersten Versuch von chinesischer Seite, sich Hölderlins Dichtung wissenschaftlich zu nähern. Seine komparatistisch und interkulturell orientierte Arbeit sondiert das Terrain, auf dem Hölderlins Gedichte in China ihre Strahlkraft entfalten könnten.


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