Die Fremden – ein Schreckgespenst der Meiji-Zeit

07.03.2012
ISBN: 978-3-86205-094-9
246 S., kartoniert
EUR 28,00
Lieferbar

Hartmut O. Rotermund

Die Fremden – ein Schreckgespenst der Meiji-Zeit

Europa im Prisma japanischer Auto-Fiktion
„Die Fremden sind einfach schrecklich / Ausländer sind auch Menschen / Wir sind Japaner, und keineswegs so wie diese Fremden“ – solche und ähnliche Sinnsprüche finden sich u. a. in den hier erstmals vorgestellten japanischen Texten vom Ende des 19. Jahrhunderts. Die in dieser Arbeit untersuchten Texte zur „Kohabitation auf japanischem Boden“ (naichi zakkyo) vermitteln dem Leser einerseits ein im Prisma zeitgebundener Klischees und traditioneller Voreingenommenheit mitunter karikatural verzerrtes Bild der Europäer und ihrer Zivilisation; sie spiegeln aber auch ein von idealisierendem Wunschdenken geprägtes Selbstbildnis des japanischen Reichs, seiner Bewohner und deren vermeintlich „überlegener Andersartigkeit“ wider, welche letztere sie grundlegend von den zu jener Zeit ja nur bedingt bekannten und nur in beschränktem Maße erlebten „Westlern“ unterscheide.

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