Kafka und Kierkegaard

19.08.2016
ISBN: 978-3-86205-444-2
238 S., gebunden
EUR 36,00
Lieferbar

Hideo Nakazawa

Kafka und Kierkegaard

Meditation über die letzten Dinge
Die vorliegende Arbeit versucht, anhand der Kierkegaard-Übersetzung sowie der Sekundärliteratur, die Kafka las, seine schwer verständliche Kierkegaard-Deutung zu erhellen. Der Schlüssel zur Auslegung der acht Kierkegaard-Aphorismen Kafkas im Oktavheft H ist der Kierkegaardsche Begriff der „doppelten Bewegung“ in Furcht und Zittern, den Kafka scharf kritisierte. Der Autor enträtselt auch Kafkas „tiefsinnige“ Kommentare zu Kierkegaard in den Briefen an Max Brod, indem er sie in Kafkas und Brods Lebenssituation setzt und aus diesem Kontext heraus deutet. Was sich daraus ergibt, ist Kafkas erstaunliche Umdeutung von Kierkegaard und auch die Tatsache, daß sie mit seiner Auseinandersetzung mit der Religionsphilosophie Brods eng zusammenhängt. Die Arbeit bietet eine Einführung in einen höchst interessanten philosophischen Dialog zwischen Kafka und Brod sowie in ihre menschlichen – allzumenschlichen – Lebensdramen.

Einleitung Kapitel 1 „Buch des Richters“ und Felice Bauer Kapitel 2 Die Problematik des Westjudentums Kapitel 3 Kafkas Auseinandersetzung mit „Furcht und Zittern“ Kapitel 4 Das Unzerstörbare: Kafkas Dialog mit Schopenhauer und Tolstoi Kapitel 5 Wandel der Religionsphilosophie Max Brods Kapitel 6 Briefliche Diskussion zwischen Kafka und Brod (1) Kapitel 7 Briefliche Diskussion zwischen Kafka und Brod (2) Kapitel 8 Dialoge über „die letzten Dinge“ Exkurs 1 Tolstoi und Schopenhauer Exkurs 2 Kafkas Kommentare zu „Das große Wagnis“ Exkurs 3 Acht Zusatzaphorismen von 1920 Bibliographie


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