Mauerfall und andere Grenzfälle

26.11.2020
ISBN: 978-3-86205-599-9
188 S., Softcover
EUR 22,00
Lieferbar

Linda Karlsson Hammarfelt, Edgar Platen, Petra Platen (Hrsg.)

Mauerfall und andere Grenzfälle

Zur Darstellung von Zeitgeschichte in deutschsprachiger Gegenwartsliteratur

aus der Reihe Perspektiven, Nordeuropäische Studien zur deutschsprachigen Literatur und Kultur, Bd. 21


Die politische und gesellschaftliche Bedeutung des Mauerfalls und der Deutschen Vereinigung für die Nachkriegsgeschichte mag klar erscheinen, aber dies gilt nicht unbedingt für die literarischen und kulturellen Folgen. Während die Ereignisse von 1989/90 in gängigen Literaturgeschichten einen Epocheneinschnitt markieren, wird ihre Bedeutung für die Gegenwartsliteratur immer wieder zugleich bezweifelt. Auch 30 Jahre nach den Ereignissen scheint noch nicht der historische Abstand gefunden, um diese Bedeutung eindeutig bestimmen zu können. Eben diese auch weiterhin bestehende Deutungsbedürftigkeit war Ausgangspunkt der hier vorliegenden Beiträge, die diesen Mauerfall, aber auch andere Mauer- und Grenzfälle der deutschsprachigen Literatur der Gegenwart aufsuchen und kontextualisieren.

Edgar PLATEN: Vorwort: Mauerfall, Mauerfälle · Frank Thomas GRUB: Phantomjagden und Selbstvernichtungen: ‚Wenderoman‘ und ‚Wendeliteratur‘ auf der Spur · Stefan NEUHAUS: Trompeter von Jericho? Wolf Biermann und das politische Lied in Deutschland · Inez MÜLLER: Generationelle und gesellschaftliche Differenzen im wiedervereinten Deutschland. „Der neunzigste Geburtstag. Ein ländliches Idyll“ von Günter de Bruyn in postkolonialer Lesart · Bärbel WESTPHAL: „Ein paar Grenzen weniger“. Mauerfall und andere Grenzfälle in Judith Schalanskys Roman „Der Hals der Giraffe“ · Elisabeth HERRMANN: Was bleibt von einer Literatur der ‚Wende‘ 30 Jahre nach dem Fall der Mauer? · Edgar PLATEN: Zwischen nah und fern: Karl-Markus Gauß’ „Abenteuerliche Reise durch mein Zimmer“ · Albert MEIER: „Aufbau der antimonopolistischen Demokratie“. Poetologische Überlegungen zum alternativhistorischen Roman am Beispiel von Christian von Ditfurths „Die Mauer steht am Rhein“ (1999) · Gonçalo VILAS-BOAS: Deutsche Begegnungen nach dem Mauerfall: Antje Rávic Strubels „Kältere Schichten der Luft“ · Franziska MÜLLER: Fluide Grenzräume in Lutz Seilers Roman „Kruso“ · Rita MORRIEN: „Politik in Texten meint vor allem Wahrnehmen statt Meinen“ – Grenzüberschreitungen, transnationale Echoräume und ‚shared memory‘ in Ulrike Draesners „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ · Linda K. HAMMARFELT: Fadenspiel und ZusammenLebensWissen in Yoko Tawadas dystopischem Roman „Sendbo-o-te“ · Robert SEITOVIRTA: Grenzüberschreitungen bei Franz Kafka und Yoko Tawada


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