Sprache und Literatur im Spannungsfeld von Politik und Ästhetik

14.07.2011
ISBN: 978-3-86205-029-1
274 S., kartoniert
EUR 27,00
Lieferbar

Sabine Fischer-Kania, Daniel Schäf (Hrsg.)

Sprache und Literatur im Spannungsfeld von Politik und Ästhetik

Christa Wolf zum 80. Geburtstag

aus der Reihe Schriftenreihe des Instituts für Deutsch als Fremdsprachenphilologie, Bd. 11


Der Tagungsband dokumentiert die Vorträge einer internationalen Konferenz an der Tsereteli-Universität Kutaissi (Georgien). Die Texte Wolfs und mit ihnen die einiger ost- und westdeutscher Schriftstellerkollegen (Braun, Biermann, Brussig, Grass, Johnson und Plenzdorf) werden in (literatur-) historischen und kulturpolitischen Kontexten verortet. Eine Bibliographie der Rezeptionsgeschichte der DDR-Literatur in der georgischen Germanistik sowie eine Bibliographie der Übersetzungen dieser Literatur beschließen den Band.

Vorwort · S. Schönborn: Epochenschwelle 1989 – Von der Nachkriegsliteratur zur literarischen Postmoderne: Christa Wolf und Thomas Brussig · H. Karabegowa: Die Rezeption der Romantik in der Literatur der DDR und im Werk von Christa Wolf · L. Tsagareli: Der „Strom der Heldenlieder“ vs. das „winzige Rinnsal“. Epos als eine maskuline Konstruktion und deren Demontage in Christa Wolfs Kassandra · D. Schäf: Medea. Stimmen und Volker Brauns Das Nichtgelebte als Teil des ostdeutschen Gegendiskurses · J. Joachimsthaler: Medea. Deutungen. Christa Wolfs Auseinandersetzung mit einer „Neuen Mythologie“ · I. Schischinaschwili: Christa Wolfs Moskauer Novelle · S. Fischer-Kania: Erinnerungskulturen im Spiegel der Kindheitsmuster und Jahrestage · G. M. Rösch: Ein ‚Georgien, aus nichts gemacht als aus Poesie‘. Adolf Endlers und Clemens Eichs Reiseberichte als lieux de mémoire · A. Sawko-von Massow: Katastrophenbilder. Ein Störfall und seine Folgen in der deutschen Literatur · Z. Szendi: Konfrontationen und Entlarvungsstrategien in der politischen Lyrik Wolf Biermanns · D. Bachtadse: „Wir haben kein anderes Mittel als unsere Worte.“ Christa Wolf – Wendezeit – Soziologische Forschungen · T. Nischaradse: Syntaktische Stileigenheiten in Christa Wolfs Was bleibt · R. Svanidse: Handlungsorientierter Umgang mit Literatur im Hochschulbereich am Beispiel der Entstehung einer Talkshow zu Christa Wolfs Roman Medea. Stimmen · N. Gagnidse: Grigol Robakidse (1880–1962) – Grundlagen zur Bewertung eines kontroversen Autors · K. Bregadse: Grigol Robakidse und sein Roman Die gemordete Seele als Hermeneutik der Moderne und des mythisch-dämonischen Wesens des totalitären (sowjetischen) Staates · M. Tscholadse: Der Zauberberg – Thomas Manns Wandel vom Monarchisten zum Demokraten · Y. Etaryan: Zur Metaphorik im Gedichtzyklus Novemberland von Günter Grass · N. Gogolaschwili: Die Gretchenfrage der semiotischen Weltmodellierung von künstlerischen Texten in der Postmoderne (am Beispiel des Romans Die Rättin) · N. Kakauridse: Die Rezeption der DDR-Literatur in der georgischen Germanistik · L. Tandilaschwili: Christa Wolfs Medea. Stimmen. Die Sprache des Romans und seine georgische Übersetzung · M. Kutschuchidse/N. Nassaridse: Eine kommentierte Bibliographie der DDR-Autoren, die ins Georgische übersetzt sind · F. Wassermann: Die Gewalt der Musik und die Gewalt der Staatsmacht.


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