... weil gerade Frühling war

10.2002
ISBN: 978-3-89129-052-1
101 S.
EUR 10,00
Lieferbar

Josef Bohaczek, Barbara Yoshida-Krafft (Hrsg.)

... weil gerade Frühling war

Heiter-Ironisches aus Japan

Längst ist die im Bereich der Vergnügungen oft (nicht immer) freizügige Edo-Zeit Vergangenheit, doch die Elemente ihrer Unterhaltungskunst leben fort. Das Dutzend kleiner Prosaskizzen, die wir hier ausgewählt haben, kann das belegen. Jede davon vermittelt den Eindruck, als habe der Autor sein Lachen, Lächeln oder Schmunzeln gleichsam zu einer Essenz kondensiert, die sich beim Leser wieder voll zu einem Lachen, Lächeln oder Schmunzeln entfalten wird – eine Verfeinerungskunst, auf die Japaner sich gut verstehen. Nicht fehlen darf auch ein leichter erotischer Touch. Verleiht er doch dem Geschriebenen jene Sinnlichkeit, die erst den Zauber dieser Geschichten ausmacht – Geschichten, die nicht bloß Aufschluß geben über ein Land, sondern den Leser über Landes- und Kulturgrenzen hinweg am Leben und Erleben seiner Bewohner teilnehmen lassen.


Akutagawa Ryūnosuke: Frauenkörper (Nyōtai) [1917] Herr Tanizaki Jun’ichirō (Tanizaki Jun’ichirō shi) [1923] Dazai Osamu: Versprochen und gehalten (Mangan) [1938] Ibuse Masuji: Hirano oder: ein Unglück kommt selten allein (Hiranoya no kōmutta higai) [1933] Erste Liebe (Hatsukoi) [1929] Kawabata Yasunari: Das Foto (Shashin) [1923] Nagai Kafū: Feinschmecker (Bimi) [1909] Friedhofsbesuche (Haka mōde) [1909] Shiga Naoya: Die Wiedergeburt (Tenshō) [1924] Susukida Kyūkin: Frühlingslied (Haru no uta, 2) [1924] Uno Chiyo: Zu grell geschminkt (Shifun no kao) [1923] Yoshida Hidekazu: Ein Wintermorgen (Fuyu no asa) [1977]



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